Tivian Survey Questionnaire

Herzlich Willkommen!

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Teilnehmende,

neben den fortschrittlichen Entwicklungen in der Behindertenpolitik hat u. a. auch die UN-Behindertenrechtskonvention 2009 dazu beigetragen, dass sich die Möglichkeiten der Teilhabe in den letzten Jahren verbessert haben. Menschen mit Behinderung haben seither zunehmend an Freiheiten und Eigenverantwortung gewonnen und ihre Lebensweisen an die der „Allgemeinbevölkerung“ angeglichen. Dies geht einerseits mit vielen neuen Chancen und Möglichkeiten einher, konfrontiert sie andererseits aber auch vermehrt mit gesundheitlichen Risiken. Hierzu zählt unter anderem auch der Zugang zu Genuss- und Suchtmitteln. Zwar ist das Risiko eine Abhängigkeit zu entwickeln bei Menschen mit Behinderung nicht höher als bei Menschen ohne Behinderung, allerdings bestehen noch immer Ungleichheiten im Zugang zu geeigneten Angeboten der Suchthilfe und -prävention. Besonders vulnerabel sind in diesem Zusammenhang Menschen mit einer geistigen Behinderung*.

Vor diesem Hintergrund möchte ich Sie herzlich einladen, an der Befragung zum Thema „Suchthilfe und -prävention für Menschen mit geistiger Behinderung in Deutschland“ teilzunehmen und Ihre Erfahrungen mit mir zu teilen. Die Befragung ist Teil der Masterarbeit von Caroline Schote (Studierende im Fach Public Health an der Hochschule Fulda). Wissenschaftlich begleitet wird die Arbeit von Frau Prof. Dr. Katharina Rathmann, in Kooperation mit der Brandenburgischen Landesstelle für Suchtfragen e. V. (BLS). 

Die Teilnahme nimmt insgesamt etwa 10 Minuten in Anspruch und ist selbstverständlich freiwillig. Bevor Sie mit der Beantwortung des Fragebogens beginnen, bitte ich Sie, die folgenden Informationen zu lesen und Ihr Einverständnis zur Teilnahme zu erklären. 

 
Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Caroline Schote 
 
* Aus Gründen des hohen Verständigungsgrades sowohl in Fachkreisen als auch in der breiten Öffentlichkeit, wird in diesem Fragebogen ausschließlich die Bezeichnung „Menschen mit geistiger Behinderung“ verwendet. An dieser Stelle wird darauf hingewiesen, dass die Verwendung dieser Begrifflichkeit gleichbedeutend mit „Menschen mit Intelligenzminderung“ oder „Menschen mit intellektuell-kognitiver Behinderung“ ist und keinesfalls eine Diskriminierung zum Ausdruck bringen soll.

Warum erheben und verarbeiten wir Ihre Daten

Ziel der Befragung ist es, den aktuellen Bestand und Bedarf spezifischer Angebote in Einrichtungen der Suchthilfe und -prävention für Menschen mit geistiger Behinderung zu erfassen. Darüber hinaus soll der Stand der Vernetzung von Sucht- und Behindertenhilfe in Deutschland erfasst und der Unterstützungsbedarf in der Suchthilfe und -prävention für eine Verbesserung der Teilhabechancen von Menschen mit geistiger Behinderung ermittelt werden. 

Es geht allein um Ihre persönlichen Erfahrungen, es gibt also keine „richtigen“ oder „falschen“ Antworten. Falls Sie bei der Beantwortung der Fragen einmal unsicher sind, kreuzen Sie bitte einfach die Antwort an, die am ehesten auf Sie zutrifft. Sie können die Befragung auch unterbrechen und zu einem späteren Zeitpunkt fortführen. Bitte verwenden Sie in diesem Fall denselben Link und dasselbe Endgerät.

Mit Ihrer Teilnahme an der Befragung tragen Sie dazu bei, wichtige Erkenntnisse in Bezug auf Suchthilfe und -prävention für Menschen mit geistiger Behinderung in Deutschland zu generieren. Die Ergebnisse bilden eine wichtige Grundlage für die (Weiter-)Entwicklung von Maßnahmen, um die Teilhabechancen für Menschen mit geistiger Behinderung in Deutschland zu verbessern. Das Projekt „selbstbestimmt – Suchtprävention für vulnerable Zielgruppen im Land Brandenburg“ der BLS knüpft an diese Ergebnisse an und plant ab dem Jahr 2022 u. a. Fachveranstaltungen und Fortbildungsangebote, den Auf- bzw. Ausbau von Netzwerkarbeit sowie die Initiierung, Koordinierung und Unterstützung von Projekten.

Die Erfassung und Auswertung der Daten erfolgt anonym, sodass keine Rückschlüsse auf Ihre Person/Einrichtung möglich sind. 

Wie können Sie uns kontaktieren

Caroline Schote
Fachbereich Pflege und Gesundheit
Hochschule Fulda
E-Mail: caroline.schote@pg.hs-fulda.de

Wissenschaftliche Studienbegleitung:
Prof. Dr. Katharina Rathmann
Fachbereich Pflege und Gesundheit
Hochschule Fulda
E-Mail: katharina.rathmann@pg.hs-fulda.de
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